• Sie haben ein einsturzgefährdetes Gebäude und brauchen Jemanden, der Ahnung von sowas hat? Mit unseren Fachberatern kein Problem.
  • Ein Bach tritt über die Ufer und sie brauchen Sandsäcke und Leute, die in Deichverteidigung ausgebildet sind? Geben Sie uns nur ein paar Minuten, um die Sandsäcke aufzuladen.
  • Sie haben eine Großschadenslage und benötigen 10.000 ausgebildete Einsatzkräfte? Das bekommen wir hin.

Wenn bei Einsätzen zusätzliche Manpower gebraucht wird. Wenn besonderes und schweres technisches Gerät erforderlich ist. Wenn speziell ausgebildete Einsatzkräfte benötigt werden. Dann steht das Technische Hilfswerk bereit, um den erforderlichen Support zu liefern.

Im Einsatz: Unterstellung und Kosten

Nach Anforderung der für die Gefahrenabwehr zuständigen Stellen, meist der Polizei oder der Feuerwehr, unterstellen sich die THW-Einheiten grundsätzlich der Einsatzleitung des Anforderers. Die Führung und Leitung des Einsatzes, auch der unterstellten Züge und Gruppen des THW, liegt weiterhin beim Einsatzleiter. Im Bedarfsfall ist das THW aber auch in der Lage seine eigenen Einheiten zu führen oder einen Einsatzabschnitt, räumlich oder fachlich, zu koordinieren. Besonders bei Großschadenslagen bietet dies eine Entlastung für die Einsatzleitung des Anforderers.

Die Kosten des Einsatzes von Einheiten des Technischen Hilfswerks gehen zu Lasten des Verursachers. Bei Bränden und anderen Hilfeleistungen, bei denen die Feuerwehr keine Rechnung stellt, wird auch das THW seine Leistungen nicht abrechnen, da hier kein Verursacher vorliegt. Bei Rechnungsstellung durch die Feuerwehr, zum Beispiel an die Versicherung eines Unfallverursachers, wird auch das THW seine Kosten diesem in Rechnung stellen.

Auf den Punkt gebracht: Das THW untersteht dem Anforderer, im Normalfall der Polizei oder Feuerwehr, und es entstehen diesen im Normalfall auch keine Kosten durch eine Alarmierung des THW.

Die besonderen Möglichkeiten des THW

Bundesweit finden Sie 668 Ortsverbänden, deren Einsatzeinheiten modular aufgebaut sind. Die Technischen Züge bestehen aus einem Zugtrupp, zwei Bergungsgruppen und mindestens einer Fachgruppe mit dem jeweiligen, spezialisierten Gerät. Helfer und Gerät, das der Ortsverband in ihrer Nähe schnell und unbürokratisch anfordern kann.

Wenn wir für einen Einsatz an der Mosel in Bernkastel-Kues größere Pumpenkapazitäten benötigen, dann fordern wir über unsere Geschäftsstelle in Trier die Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen des Ortsverbandes Zell an. Wenn bei einem Stromausfall in der Verbandsgemeinde Manderscheid zusätzliche Aggregate und Kabelmaterial benötigt werden, dann können wir auf die Fachgruppe Elektroversorgung in Hermeskeil zurück greifen. Und wenn das dann immer noch nicht ausreicht, haben wir ja noch unsere Nachbar-Ortsverbände Bitburg, Prüm, Daun, Cochem, Trier und Saarburg die weitere Aggregate und Elektroverteilungen bereit stellen können.

Und das sind nur einige Möglichkeiten, die das Technisches Hilfswerk durch seinen modularen Aufbau im Einsatz bietet. Damit hat auch das THW in Wittlich neben seinem eigenen Technischen Zug noch eine große Palette an weiteren Einsatzoptionen für Sie in der Hinterhand.

Über all diese Möglichkeiten und unser Gerät informieren Sie gerne unsere Fachberater, die auch bei Einsätzen als Ansprechpartner ihre Einsatzleitung verstärken können.

Anforderbroschüre zum Download